Einblick für bis zu 4000 Mitarbeiter
Lufthansa bestreitet Vorwürfe

Die Lufthansa hat erneut bestritten, dass die Daten über Bonusflüge von Bundestagsabgeordneten über das Unternehmen an die Öffentlichkeit gelangt sind: "Das System ist dicht", sagte Unternehmenssprecher Klaus Walther am Freitag vor Journalisten in Berlin.

HB BERLIN. Die Lufthansa habe keine Kundendaten gezielt an die "Bild"- Zeitung gegeben. Auch gebe es keine Verdachtsmomente gegen Mitarbeiter oder Hinweise auf illegale Eingriffe in das System.

Gleichzeitig räumte Walther ein, dass weltweit 3500 bis 4000 Personen die Möglichkeit hätten, Einblick in die Meilenkonten zu nehmen. Registriert würden vom System aber lediglich Eingriffe in die Konten, das bloße Lesen sei "nicht registrierbar". Walther verurteilte zudem "aufs Schärfste", dass Kundendaten an die Öffentlichkeit weitergegeben worden seien. Dadurch befürchte man einen Ruf- und Imageschaden.

Die Fluglinie bekräftigte noch einmal, dass derzeit 292 der 665 Bundestagsabgeordneten über zwei getrennte Karten für privat und für dienstlich erworbene Bonusmeilen verfügen. Zu der Frage, wie viele Parlamentarier auch über zwei getrennte Meilenkonten verfügen, wurde aber keine Stellung genommen. Walther betonte jedoch noch einmal, dass nur auf Wunsch der Nutzer beide Karten über ein gemeinsames Konto geführt würden.

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