Einbruch im Anzeigen-Geschäft
FAZ baut weitere Stellen ab

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) wird auf Grund eines noch stärkeren Einbruchs im Anzeigengeschäft weitere Stellen in Verlag und Redaktion abbauen.

Reuters FRANKFURT. Als Reaktion auf nochmals deutliche Rückgänge bei den Anzeigeneinnahmen der Tageszeitungen werde die FAZ GmbH etwa 100 Arbeitsplätze abbauen, teilte die zweitgrößte überregionale Qualitätszeitung am Dienstag mit. Die Stellen sollen jeweils etwa zur Hälfte im Verlag und in der Redaktion einschließlich Redaktionspersonal eingespart werden. Der Abbau solle in erster Linie durch einvernehmliche Aufhebungsvereinbarungen und durch Altersteilzeitregelungen erfolgen. Betriebsbedingte Kündigungen ließen sich allerdings ebenfalls nicht vermeiden, hieß es. "Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Zeitungsbranche sind tiefgreifender als von den Verlagen erwartet", teilte die FAZ mit. Neben dem Arbeitsplatzabbau wolle die Zeitung auch bei Verwaltungs- und Sachkosten und im Vertrieb stärker sparen.

Bereits seit Monaten verbuchen die Zeitungen hierzulande wegen der konjunkturellen Talfahrt dramatische Einbrüche im Anzeigengeschäft, das etwa zwei Drittel der Einnahmen der Branche ausmacht. Auch bei der Leserschaft verzeichnen nur die wenigsten Blätter Zuwächse. Im Oktober hatte die FAZ bereits angekündigt, in diesem Zusammenhang bis zu 40 Arbeitsplätze im Bereich Internet abbauen zu wollen.

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