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Einbruch um zehn Prozent: Zeitschriften bricht Anzeigenvolumen weg

Die deutschen Zeitschriftenverlage haben im vergangenen Jahr fast zehn Prozent ihres Anzeigenvolumens eingebüßt.

Reuters FRANKFURT. Wie aus der am Dienstag veröffentlichten Statistik des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hervorgeht, ging die Zahl der Anzeigenseiten in den Zeitschriften im Jahr 2002 um 9,7 % auf knapp 225 000 Seiten zurück. Von den großen Nachrichtenmagazinen konnte nur der "Stern" von der Bertelsmann-Verlagstochter Gruner + Jahr mit 1,6 % einen Zuwachs verbuchen. "Der Spiegel" verlor gut 15 % seines Anzeigenvolumens, der "Focus" sogar knapp 19 %. Das Flaggschiff des Burda-Verlags war mit 5 161 Werbeseiten aber weiter das anzeigenstärkste Magazin.

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Wirtschaftszeitschriften erlebten den VDZ-Zahlen zufolge einen Einbruch des Anzeigenvolumens um 29 %, Computerzeitschriften um 18,3 %. Positiv entwickelte sich dagegen die Zahl der Werbeseiten in Jugendzeitschriften (plus 9 %) und in wöchentlichen Frauenzeitschriften (plus 3,5 %).

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