Einbußen bei Clubanlagen in Haiti und den Bahamas
Club Med wegen Sonderposten in Verlustzone gerutscht

Der französische Ferienclub-Betreiber hat im ersten Halbjahr ein Defizit von 15,6 Mill. Euro gemacht.

dpa PARIS. Der Club Mediterranée ist in die Verlustzone gerutscht. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 1999/2000 (zum 31. Oktober) fiel nach Sonderposten ein Defizit von 15,6 Mill. Euro an. Dies teilte der französische Ferienclub-Betreiber am Mittwoch in Paris mit. Im Vorjahr war noch ein Gewinn von 1,1 Mill. Euro verbucht worden.

Der Reingewinn vor Sonderposten stieg im Berichtszeitraum von 25,2 Mill. auf 38 Mill. Euro. Das operative Ergebnis verbesserte sich von 36,6 Mill. auf 53,5 Mill. Euro. Der Umsatz kletterte von 606,4 Mill. auf 878,4 Mill. Euro.

Den Verlust von 15,6 Mill. Euro begründete Cub Med mit Restrukturierungskosten in Höhe von 10,6 Mill. Euro und den Einbußen seiner Clubanlagen in Haiti und den Bahamas. Ferner seien die aus dem Rationalisierungsprogramm in den USA zufließenden Mittel erstmals rückläufig gewesen. Die Steigerung beim Reingweinn führte das Touristikunternehmen auf die gestiegenen Geschäftsaktivitäten in Europa und Asien zurück.

Club Med kündigte an, sich in Zukunft auf die profitableren Märkte zu konzentrieren. Bis Ende diesen Jahres sollen sieben Clubanlagen eröffnet werden, weitere neun seien bis Ende 2002 geplant. Am 30. Juni stehe zudem die Eröffnung eines neuen Freizeitzentrums "Club Med World" in Paris an. Darüber hinaus will Club Med fünf seiner Häuser verkaufen. Der Erlös aus diesem Geschäft in Höhe von 100 Mill.. Euro wird sich dem Unternehmen zufolge im zweiten Geschäftshalbjahr niederschlagen.

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