Eine der höchsten Parteispenden
SPD erbt 2,5 Millionen Euro

Die Berliner SPD hat mit einer Erbschaft von 2,5 Mill. ? eine der höchsten Privatspenden in der Geschichte der Bundesrepublik erhalten.

dpa BERLIN. Das Vermächtnis sei im Frühjahr 2002 bei der Partei eingegangen, teilte die SPD am Dienstag mit. Die Erbschaft sei ordnungsgemäß verbucht und werde im Rechenschaftsbericht 2002 veröffentlicht.

Eine noch höhere Zuwendung hatte die CDU-Bundespartei 1998 erhalten. Damals gingen 5,9 Mill. DM (3,02 Mill. ?) von dem Unternehmer-Ehepaar Ehlerding bei der Partei ein.

Nach Medienberichten stammt das Geld für die Sozialdemokraten von einem wohlhabenden Verehrer des früheren Berliner SPD-Bürgermeisters Willy Brandt. Der Mann, der nicht SPD-Mitglied war, habe die Erbschaft bereits 1996 angekündigt. Als er einige Jahre später starb, vermachte er der Partei eine Immobilie. Nach der Einigung mit der Erbengemeinschaft und dem Verkauf der Immobilie gelangte das Geld erst jetzt an die SPD.

Die Summe darf laut Anweisung des Verstorbenen nur für Wahlkampfzwecke ausgegeben werden. Mehr als eine halbe Million Euro leitete der Landesverband bereits an die Bundes-SPD weiter, um Kredite für die Finanzierung des Wahlkampfes 2001 zurückzuzahlen.

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