Eine der wichtigsten Alpenverbindungen
Hintergrund: Der Montblanc-Tunnel

Der 1965 eingeweihte Montblanc-Tunnel hat den ganzjährigen Straßenverkehr zwischen Chamonix auf der französischen und dem Aosta-Tal auf der italienischen Seite möglich gemacht.

dpa CHAMONIX. Die Bauarbeiten für den 11,6 Kilometer langen Tunnel unter Europas höchstem Berg, dem 4807 Meter hohen Montblanc, haben über sechs Jahre gedauert. Der Tunnel gehört zu den wichtigsten Alpenverbindungen und verkürzt die Strecke zwischen Paris und Rom um 300 Kilometer.

In die Schlagzeilen geriet der 8,60 Meter breite Tunnel durch den verheerenden Brand eines Lastwagens am 24. März 1999, bei dem 39 Menschen starben. Verursacht wurde das Flammeninferno vermutlich durch eine glimmende Zigarette, die in die Belüftungsanlage des Kühltransporters geraten war.

Drei Jahre lang war der Tunnel wegen umfassender Renovierungsarbeiten geschlossen. Für 350 Mill. ? wurden modernste Überwachungs- und Entlüftungsanlagen sowie Fluchtausgänge eingerichtet. Während dieser Zeit sammelte sich der Protest der Anwohner, die die Luft- und Lärmbelastung durch den zunehmenden Schwerverkehr verurteilten. Vor der Katastrophe passierten täglich mehr als 2000 Lastwagen dieses Nadelöhr zwischen Frankreich und Italien. Im März dieses Jahres wurde der Personenverkehr wieder zugelassen, schrittweise auch wieder der Schwerverkehr.

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