Eine kleine Lizenz kostet inzwischen schon mehr als 8 Milliarden Mark
UMTS: Bei 50 Milliarden Mark ist längst noch nicht Schluss

Halten die Bieter ihr derzeitiges Tempo bei, wird bis zum Ende der zweiten Woche die 60-Milliarden-DM-Hürde übersprungen.

dpa MAINZ. Die Höchstgebote für die UMTS-Mobilfunklizenzen sind am Freitagmorgen über 50 Mrd. DM geklettert. Nach der 117. Versteigerungsrunde standen sie bei 50,02 Mrd. DM. Eine kleine UMTS-Lizenz (zwei Frequenzpakete) kostete zu diesem Zeitpunkt mehr als acht Mrd. DM. Innerhalb von nur zwei Runden waren die Gebote um fast drei Mrd. DM gestiegen. Geht die Versteigerung in diesem Tempo weiter, könnten bis zum Ende der zweiten Auktionswoche mehr als 60 Mrd. DM erreicht werden.

Beobachter wollten nicht ausschließen, dass ein erster der insgesamt sieben Bieter noch am Freitag aussteigen könnten. Eine Entscheidung über die Vergabe der vier bis sechs begehrten UMTS- Lizenzen wird aber erst in der kommenden Woche erwartet. Die Auktion ist erst beendet, wenn keiner der Bewerber in einer Runde ein höheres Angebot vorlegt.

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