Eine Milliarde Dollar
US-Airlines sparen mit Kriegs-Versicherung

Die großen US-Fluggesellschaften bereiten offenbar die Gründung einer eigenen Versicherungsgesellschaft gegen Kriegs- und Terrorismus-Schäden vor.

vwd NEW YORK. Die führenden Fluggesellschaften, darunter American Airlines, United Airlines und Delta Air Lines Inc planen nach Informationen von Jerry Frick, Leiter der Global Aviation Practice des Versicherungsmaklers Marsh Inc, die Gründung eines Versicherungsunternehmens, das Fluggesellschaften für 0,50 bis 0,70 Dollar pro Passagier gegen Kriegs-Risiken versichert. Damit würden die Prämienausgaben der Fluggesellschaften um rund eine Milliarde Dollar pro Jahr sinken.

Die Versicherung könne ab Juni verfügbar sein, fügte Frick hinzu. Es wird erwartet, dass zunächst rund 70 Fluggesellschaften das Angebot wahrnehmen werden. Der Versicherungsmakler Marsh hatte den Vorschlag des Industrieverband Air Transport Association entworfen.

Am 20. März läuft das US-Bundesprogramm zur vorläufigen Absicherung der Kriegs- und Terrorismusrisiken aus. Nach diesem Zeitpunkt müssten sich die Fluggesellschaften selber versichern oder wieder auf private Versicherungsanbieter zurückgreifen. Da die Selbstversicherung zum 20. März noch nicht verfügbar ist, wäre eine Verlängerung des Regierungsprogramms notwendig. Auch müsste die Regierung die Rückversicherung leisten, bis ausreichend Prämieneinnahmen zur Verfügung ständen, fügte Frick hinzu. Das Transportation Department habe sich noch nicht geäußert. Die private Versicherungswirtschaft kündigte bereits ihren Protest an.

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