Eine Milliarde Franken sollen in Bio- und Medtech-Firmen fließen
HBM verspricht hohe Renditen

Mit bekannten Namen und der Aussicht auf hohe Renditen will die junge Schweizer Beteiligungsgesellschaft HBM Bio-Ventures AG 1 Mrd. sfr einsammeln, um sie in Firmen der Biotechnologie- und Medizintechnik-Branche zu investieren.

ef ZÜRICH. Mit bekannten Namen und der Aussicht auf hohe Renditen will die junge Schweizer Beteiligungsgesellschaft HBM Bio AG-Ventures in Deutschland und der Schweiz 1 Mrd. sfr einsammeln, um sie in Firmen der Biotechnologie- und Medizintechnik-Branche zu investieren. In einer ersten Runde wendet sich die Gesellschaft direkt an ausgesuchte potenzielle Interessenten, erst danach würden Anteile über ein Bankenkonsortium zur Zeichnung angeboten, hieß es jetzt in Zürich. Diese sollen innerhalb von drei Jahren an der Börse eingeführt werden. Daneben sieht HBM auch den Einstieg von Partnern nach einer Art GmbH-Modell vor.

Den Investoren verspricht das Management-Team unter der Leitung des früheren Roche-Finanzchefs Henri B. Meier Spitzenrenditen. Um den Erfolgswillen zu unterstreichen, will der Verwaltungsrat, dem auch der frühere Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber angehört, auf ein hohes Fixgehalt verzichten. Das Management erhalte einen Betrag, der ,,eine standesgemäße Lebensführung ermöglicht", sagte Meier etwas nebulös und ohne Zahlen zu nennen. Entscheidender Faktor werde aber die Gewinnbeteiligung sein.

Auch Neugründungen sind im Portfolio

HBM will das ganze Spektrum der Gesundheit von der Biotechnologie über die Medizin-Technik bis zu medizinischen Dienstleistungen abdecken. Investiert werde in börsennotierte Weltkonzerne ebenso wie in Neugründungen. Rund die Hälfte der Mittel werde in nicht börsennotierte Unternehmen fließen. Diese Investitionen erforderten zwar einen erhöhten Aufwand, versprächen aber einen höheren Ertrag, hieß es.

Meier unterstrich, dass bei börsennotierten Konzernen besonders auf krasse Unterbewertungen nach außerordentlichen Ereignissen abgestellt werde. Dabei spielten die Qualität des Portfolios, Innovationen, die Marktstellung, der Wert der Patente sowie das Risikoprofil eine wichtige Rolle. Entscheidend für die Gesamtbeurteilung sei auch die Qualität des Managements.

Aufgrund des großen Beziehungsnetzes verfügt HBM laut Meier bereits heute über zahlreiche Kontakte. Er ist überzeugt, dass die deutsche und Schweizer Biotechnologie in den nächsten Jahren gegenüber den USA stark aufholen wird.

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