Eine Million Menschen obdachlos
Unwetter in Asien

Die ungewöhnlich starken Monsun-Regenfälle in Asien fordern immer mehr Menschenleben. Alleine auf den Philippinen wurden bis Dienstag 31 Tote geborgen. Im indischen Bundesstaat Tripura wurde rund eine Million Menschen obdachlos.

HB MANILA/DELHI. Die ungewöhnlich starken Monsun-Regenfälle in Asien fordern immer mehr Menschenleben, verwüsten riesige Landstriche und rauben Hunderttausenden ihr Obdach. Alleine auf den Philippinen seien bis Dienstag 31 Tote geborgen worden, teilten die Behörden mit. Mittlerweile hätten sich rund 24 000 Menschen in der Hauptstadt Manila und den nördlichen Provinzen in 121 Notunterkünfte geflüchtet.

Im Nordosten Indiens wurde der Bundesstaat Tripura, der fast vier Mal so groß wie das Saarland ist und rund 3,2 Millionen Einwohner hat, weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Schienen und Straßen waren unpassierbar, berichteten indische Medien. Mindestens zehn Menschen kamen im indischen Nordwesten ums Leben, rund eine Million Menschen wurde obdachlos. Besonders betroffen sind auch die Bundesstaaten Bihar und Assam.

Die beschädigten Verkehrsverbindungen etwa zwischen Assam und Tripura erschwerten in hohem Maß die Versorgung der Flutopfer. Nach Angaben der Eisenbahnbehörden dauert die Reparatur der defekten Schienen mindestens vier Wochen. Auf dem Luftweg war die Hauptstadt Tripuras, Agartala, noch zu erreichen.

Die Philippinen waren am Wochenende von den Unwettern mit starkem Regen und Winden erreicht worden. Die meisten der Opfer ertranken oder wurden von Erdrutschen begraben, hieß es. Meteorologen erwarteten auch für die nächsten Tage Niederschläge, obwohl der Taifun Chataan und ein tropisches Tiefdruckgebiet inzwischen über den Inselstaat hinwegzogen sind.

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