Eine Umsatzsteigerung von deutlich über 100 %wird im ersten Halbjahr 2000 erwartet
Analysten erwarten Ausweitung der Verluste bei Evotec

Reuters FRANKFURT. Für den am Freitag zur Veröffentlichung anstehenden Halbjahresbericht der am Neuen Markt notierte Evotec AG erwarten Analysten eine Steigerung des Umsatzes bei einer Ausweitung der Verluste. So rechnet die Deutsche Bank-Analystin Katharina Uhlenbrock in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres des Biotech-Unternehmens mit einem Umsatz von 11,99 Mill. bei einem Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 17,28 Mill. und einem Nettoverlust von 15,67 Mill. DM. Der Verlust sei vor allem auf die hohen Investitionen in die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie auf die Kosten für die Akquisition der Oxford Asymmetry International (OAI) zurückzuführen. Die Schätzungen seien allerdings konservativ und könnten auch leicht besser ausfallen, sagte Uhlenbrock am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Im ersten Halbjahr 1999 hatte das Biotechnologieunternehmen früheren Angaben zufolge einen Umsatz von 4,4 Mill. DM bei einem Betriebsverlust von 12,3 Mill. DM erwirtschaftet.

Petra Meyer, Analystin bei Sal. Oppenheim, erwartet im ersten Halbjahr 2000 eine Umsatzsteigerung von deutlich über 100 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum und einen Verlust vor Zinsen und Steuern von 16 Mill. DM. Dies führte sie auf hohe Kosten für die Produktherstellung und steigende Kosten auch durch die Übernahme von OAI zurück.

Die Aktien des wegen des OAI-Erwerbs seit Montag dieser Woche im Fokus des Anlegerpublikums stehenden Unternehmens gaben am Donnerstagnachmittag fast acht Prozent auf 73,70 Euro nach.

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