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Einen Superhelm für den WeltmeisterDPA-Datum: 2004-07-02 12:22:39

Magny-Cours (dpa) - Weltmeister Michael Schumacher fährt am Grand-Prix-Wochenende in Frankreich mit einem neuen Superhelm. «Ich gehe davon aus, dass ich den sichersten Helm habe, den es in der Formel 1 gibt - und damit auch im gesamten Motorsport», sagte der Ferrari-Pilot.

Magny-Cours (dpa) - Weltmeister Michael Schumacher fährt am Grand-Prix-Wochenende in Frankreich mit einem neuen Superhelm. «Ich gehe davon aus, dass ich den sichersten Helm habe, den es in der Formel 1 gibt - und damit auch im gesamten Motorsport», sagte der Ferrari-Pilot.

Bei diesem Kopfschutz sind nach Angaben der Braunschweiger Firma Schuberth «Stoßdämpfung, Durchdringung und Steifigkeit um fast 100 Prozent gesteigert worden». Das Modell «Schuberth RF 1.6» ist von dem niedersächsischen Unternehmen entwickelt worden, weil der Internationale Automobilverband (FIA) neue Sicherheitsbestimmungen für Helme erlassen hat, die am 1. Juli in Kraft getreten sind. Das aktuelle Modell besteht aus 16 Lagen spezieller Kohlefasergewebe. Die Schale ist drei Mal härter, die Rissfestigkeit doppelt so hoch wie bisher.

«Für den entscheidenden ersten Aufprall ist der Helm nahezu doppelt so sicher wie die bisherigen Formel-1-Helme», teilte Schuberth mit. Der RF 1.6 absorbiere so viel Energie, als wenn eine Bowlingkugel aus dem vierten Stock auf den helmgeschützten Kopf eines Fahrers geworfen werde.

Schumacher hatte den Helm bei den jüngsten Testfahrten in Barcelona erstmals probiert und war mit dem neuen Sicherheitsstandard und dem geringen Gewicht «sehr zufrieden». Schuberth habe «hart gearbeitet. Das Helmgewicht ist mir sehr wichtig», sagte der 78-malige Grand-Prix-Sieger. Nachdem die Firma das Gewicht auf Schumachers Bitte hin reduziert hat, wiegt der RF 1.6 nur noch 1,190 Kilogramm. Er ist damit nur 40 Gramm schwerer als das alte Modell.

Michael Schumacher und sein wegen seines schweren Rennunfalls in Indianapolis derzeit pausierender Bruder Ralf erhalten den Helm laut Schuberth exklusiv. Jordan-Pilot Nick Heidfeld (Mönchengladbach) fährt mit einem anderen Modell. Außer Schuberth statten die Firmen Bell und Arai die Formel-1-Piloten mit Helmen aus.

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