Eines der größten Internetprojekte der Welt
Brüssel genehmigt Internet-Markt der Automobilriesen

Nach dem deutschen Bundeskartellamt und den US- Behörden hat nun auch die Brüsseler EU-Kommission den Internet- Marktplatz der großen Automobilkonzerne gebilligt.

dpa BRÜSSEL. Die Automobilhersteller Daimler-Chrysler, Ford und General Motors und Renault/Nissan dürfen jetzt über das Gemeinschaftsunternehmen Covisint Teile im Milliardenwert kaufen, entschied die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel.



Covisint stehe allen Unternehmen der Autobranche offen, deshalb sei das Joint Venture wettbewerbsrechtlich unbedenklich, schrieb die Kommission. Die Anteilseigner könnten auch andere so genannte Business-to-Business-Marktplätze nutzen. Die Konzerne kontrollierten das Gemeinschaftsunternehmen "weder allein noch gemeinsam".

Die Kommission interessierte sich besonders dafür, ob möglicherweise bestimmte Gruppen der Branche diskriminiert oder vom Markt ausgeschlossen werden. Dies sei nicht der Fall. Insgesamt sieht die Kommission die Internet-Marktplätze positiv, da sie die Märkte durchsichtiger machen und damit mehr Wettbewerb bringen.

Die Unternehmen kaufen nach früheren Angaben jährlich weltweit für 300 Mrd. $ (669 Mrd. DM/342 Mrd. Euro) Teile und anderes Material ein. Covisint gilt als eines der größten Internetprojekte der Welt. Software-Partner sind Oracle und Commerce One.

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