Einführung auch bei T-Mobile geplant

UMTS macht die mobile Videotelefonie möglich

Wozu ein UMTS-Handy? Millionen von Mobilfunk-Kunden haben bislang kaum eine Antwort auf diese Frage gefunden. Im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft sollen die Zweifler umgestimmt werden. Bei Vodafone werden sieben neue UMTS-Handys angeboten, die alle die Videotelefonie unterstützen, also das Telefonieren mit der gleichzeitigen Übertragung von bewegten Bildern des Gesprächspartners. Auch T-Mobile plant für Ende dieses oder Anfang nächsten Monats den Einstieg in diese neue multimediale Anwendung für den Mobilfunk der dritten Generation.
  • Peter Zschunke (Handelsblatt)
Die Videotelefonie soll die Nutzer zum UMTS-Standard locken. Foto: dpa

Die Videotelefonie soll die Nutzer zum UMTS-Standard locken. Foto: dpa

FRANKFURT/MAIN. Die Videotelefonie ist die einzige wirklich neue Funktion, die das mit Milliardeninvestitionen aufgebaute mobile Breitbandnetz UMTS zu bieten hat. Im Festnetz und am PC wird die gleichzeitige Übertragung von Gesprächen und Videoaufnahmen der Teilnehmer bislang fast ausschließlich von Unternehmen genutzt. Auf dem Handy soll der Blickkontakt beim Telefonieren vor allem Spaß machen.

Allerdings zunächst muss man jemand kennen, der ebenfalls ein UMTS-Handy hat, das den "V-Anruf" beherrscht - das V steht für Video. Damit befinde sich die mobile Videotelefonie zurzeit in einer ähnlichen Situation wie MMS (Multimedia Message Service) in der Einführungsphase, erklärt Vodafone - Sprecher Heiko Witzke. Die deutsche Tochter des britischen Unternehmens hat schon mit seinem ersten UMTS-Handy im Juni, dem Samsung Z105, die mobile Videotelefonie möglich gemacht.

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