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Einheitlich im Minus

Der Dow Jones und der Nasdaq Index haben einheitlich in der Verlustzone gestartet. Diese Börsenwoche verlief für die Nasdaq bislang enttäuschend. Eine Wende ist vor dem Wochenschluss nicht in Sicht. Als Verlierer des Dow Indizes eröffnen IBM, Microsoft und Wal-Mart. An der Technologiebörse sind es Oracle, Dell, Cisco und Intel. Ciscos schlechten Zahlen am Dienstag fordern immer noch ihren Preis.

Gute Laune verbreiten jedoch die Aktien von Anbietern von Speicherlösungen. Der Grund: Network Appliance hat Gewinne gemeldet, die schneller gestiegen sind als erwartet. Das Unternehmen hat die Analystenprognosen mit einem Cent übertroffen. Der Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr mit 288,4 Millionen Dollar fast verdoppelt. Vor allem die Anzahl größerer Geschäftskunden ist im vergangenen Quartal gestiegen. Für 2002 wird ein Wachstum zwischen 55 und 60 Prozent prognostiziert. Lehman Brothers bestätigt am Freitag die Kaufempfehlung.



Rambus

beginnt den Tag mit einem Kursgewinn von über fünf Prozent. Toshiba, der zweitgrößte Chiphersteller der Welt, plant, seine Produktion von Hochgeschwindigkeits-Speicherchips zu verdreifachen. Diese Chips beruhen auf einem Patent von Rambus, so dass das Unternehmen deutlich höhere Lizenzgebühren erzielen könnte.



Für miese Stimmung sorgt Ashok Kumar, ein renommierter Analyst von US Bancorp Piper Jaffray. Er vermutet, dass Dell Comuter über 3.000 Mitarbeiter entlassen wird. Damit würde der Computer-Direktvertreiber acht Prozent seiner Belegschaft abbauen. Dell habe die Preise gesenkt, um sinkende Verkaufszahlen abzufedern. Entlassungen seien die einzige Möglichkeit, um Kosten zu senken und die Prognosen zu erreichen, so Kumar. Die Spekulationen schicken den Wert ins Minus.



Lucent Technologies wirft Fragen über die Buchungstechniken auf. Wie das Wall Street Journal berichtet, prüft die Börsenaufsicht die Rechnungslegung des größten Telekomausrüsters der Welt. Angeblich geht es um einen unrechtmäßig gebuchten Umsatz in Höhe von 679 Millionen Dollar. Die Lucent Aktie tendiert bereits um acht Prozent schwächer.



Unter Druck geraten die Werte von Mobiltelefonherstellern. Das Analystenhaus UBS Warburg hat den Wert Nokia von seiner Liste der zehn besten Technologie-Aktien gestrichen. Nokia und Motorola tendieren deutlich schwächer.



Die Versicherungsgesellschaft Cigna hat im vierten Quartal einen Gewinnrückgang um 3,7 Prozent gemeldet. Mit 285 Millionen Dollar oder 1,81 Dollar pro Aktie wurden die durchschnittlichen Analystenschätzungen jedoch deutlich übertroffen. Der Umsatz wurde gegenüber dem Vorjahr um 5,6 Prozent gesteigert. Cigna konnte rund eine Million neue Kunden gewinnen. Die Prämien wurden um elf Prozent angehoben, was das Ergebnis zusätzlich gestützt hat.

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