Einheitliches System soll bis zum 30. September kommen
Zustimmung zum Dosenpfand drastisch eingebrochen

Knapp fünf Monate nach der Einführung des Dosenpfands ist die Zustimmung für die Maßnahme in der Bevölkerung drastisch eingebrochen.

HB/dpa BERLIN. Laut einer am Freitag veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Bielefelder Marktforschungsinstituts Valid Research sprechen sich nur noch 52 Prozent der Befragten für das Pfand aus. 45 Prozent sind dagegen, 3 Prozent der 500 Befragten machten keine Angaben. Vergangenes Jahr - also vor dem Pfandstart - hatten sich in einer Umfrage desselben Instituts 77 Prozent für und nur 20 Prozent gegen die Maßnahme ausgesprochen.

Seit dem 1. Januar wird auf bestimmte Einweg-Getränkeverpackungen ein Pfand von mindestens 25 Cent fällig. Noch gelten bei der Rückgabe des Leerguts Übergangslösungen, da Handel und Industrie noch kein Rücknahmesystem aufgebaut haben. Kunden können Dosen und leere Einwegflaschen derzeit nur dort abgeben, wo sie das Getränk gekauft haben. Handel und Industrie haben zugesagt, ein bundesweit einheitliches System bis zum 30. September aufzubauen.

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