Einige amerikansiche Verlage haben abgesagt
Buchmesse verschärft Sicherheitskontrollen

Nach den Militärschlägen der USA gegen das Taliban-Regime in Afghanistan will die Frankfurter Buchmesse die Sicherheitsvorkehrungen weiter verschärfen.

dpa FRANKFURT. Das ohnehin bereits verdoppelte Sicherheitspersonal sei noch weiter aufgestockt worden, sagte Buchmessen-Direktor Lorenzo Rudolf am Montag in Frankfurt. Zudem würden an den Eingängen sorgfältig die Taschen der Besucher kontrolliert. Die 53. Frankfurter Buchmesse werde aber wie geplant an diesem Dienstagabend eröffnet. Bis zum kommenden Montag werden 300 000 Besucher aus aller Welt erwartet.

"Ich gehe nicht davon aus, und das ist auch die Erkenntnis der Polizei, dass die Messe ein großes Gefahrenpotenzial als Angriffsfläche darstellt", sagte Rudolf. "Die Sicherheit hat natürlich Priorität, aber wir haben in Absprache mit der Polizei alle erdenklichen Maßnahmen getroffen, um die Sicherheit zu gewährleisten."

Bundeskanzler Gerhard Schröder, der während der Eröffnungsfeier am Dienstagabend eine Rede halten will, wird weiterhin in Frankfurt erwartet. Auch sonst habe es keine Absagen als Reaktion auf die Angriffe vom Sonntag gegeben. Zuvor hatten jedoch einige amerikanische Verlage abgesagt, weil sie die Flüge nach Europa scheuten.

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