Einige Personen schweben noch in Lebensgefahr
Bremsdefekt löste Zugunglück in Österreich aus

Ein Bremsdefekt hat das schwere Zugunglück in Österreich ausgelöst, bei dem am Dienstag sechs Menschen getötet und 18 verletzt wurden.

dpa WIEN. Das berichtete der österreichische Verkehrsminister Mathias Reichhold am Mittwoch in Wien. Einige der neun Schwerverletzten schwebten noch in Lebensgefahr, teilten die Krankenhäuser mit. Der österreichische Nationalrat (Parlament) gedachte der Opfer mit einer Trauerminute.

Der aus Richtung Süden kommende Güterzug habe im Bahnhof der Gemeinde Wampersdorf (30 Kilometer südlich von Wien) nicht anhalten können und sei auf den stehenden Zug der so genannten Rollenden Landstraße geprallt, erläuterten Experten der Polizei und der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) den Unfallhergang. Der Lokführer habe Notsignale gegeben. Trotz eines sofort ausgelösten Nothaltes sei der Zusammenstoß nicht mehr zu verhindern gewesen.

Die Toten und Verletzten sind ungarische und jugoslawische Fernfahrer, die auf der Rollenden Landstraße zwischen dem oberösterreichischen Wels und dem ungarischen Sopron mit ihren Lastwagen unterwegs waren. Sie schliefen zum Zeitpunkt des Unglücks in einem Personenwaggon unmittelbar hinter der Lokomotive. Dieser Eisenbahnwagen wurde beim Aufprall völlig demoliert, sprang aus den Schienen und kippte um.

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