Einigung auf Exportverbot von Handfeuerwaffen in Kriegsgebiete
G-8-Staaten uneins über Reform des Sicherheitsrats

Außenministertreffen findet unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt

Reuters MIYAZAKI. Die Außenminister der G-8-Staaten haben sich bei ihrem Treffen in Japan am Mittwoch nicht auf Einzelheiten einer Reform des UNO-Sicherheitsrates einigen können. Die sieben wichtigsten Industriestaaten und Russland seien sich zwar einig, dass der Sicherheitsrat reformiert werden müsse, sagte ein japanischer Sprecher nach der ersten Runde der Gespräche in Miyazaki. In den Einzelheiten gebe es aber keine Übereinstimmung. Japan wie auch Deutschland streben einen ständigen Sitz in dem wichtigsten UNO-Gremium an. Einigen konnten sich die Minister hingegen darauf, ein Exportverbot für Handfeuerwaffen in Kriegsgebiete in einen Bericht für für den G-8-Gipfel kommende Woche aufzunehmen.

Das Außenministertreffen findet unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in einem vom Konkurs bedrohten Ferienpark statt. Rund 5000 Polizisten sollen für den Schutz der Außenminister in der südjapanischen Küstenstadt sorgen. Zur Gruppe der Acht gehören neben Gastgeber Japan noch Deutschland, die USA, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada und Russland.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%