Einigung der Fraktionsspitzen von SPD und Grünen
Bund soll zwei Drittel des EXPO-Defizits tragen

afp BERLIN. Das Milliarden-Defizit der Weltausstellung EXPO 2000 in Hannover soll nach dem Willen von SPD und Grünen zu zwei Dritteln der Bund tragen. Die Fraktionsspitzen beider Parteien im Bundestag einigten sich am Mittwoch darauf, dass das Bundesland Niedersachsen nur ein Drittel des geschätzten Negativbetrages von 2,4 Milliarden Mark übernehmen muss. Niedersachsens Ministerpräsident Sigmar Gabriel (SPD) zeigte sich nach der Übereinkunft "hocherfreut, dass der Bund Wort gehalten" habe. Damit komme zum Ausdruck, "dass die EXPO eine Veranstaltung des Bundes und nicht nur von Niedersachsen war."

Die im Oktober zu Ende gegangene Weltausstellung war während ihrer fünfmonatigen Öffnungszeit von 18,1 Millionen zahlenden Gästen besucht worden. Ursprünglich hatten die Veranstalter mit 40 Millionen Besuchern kalkuliert.

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