Einigung in Berlin
Umweltminister beschließen Pfand für alle Getränkeverpackungen

dpa BERLIN. Die Umweltminister von Bund und Ländern außer Rheinland-Pfalz haben sich am Freitag in Berlin auf die Erhebung von Pfand für alle Getränkeverpackungen geeinigt. Dabei solle die Pfandhöhe zwischen "ökologisch vorteilhaften" und "ökologisch nachteiligen" Verpackungen differenziert werden, sagte Berlins Umweltsenator Peter Strieder (SPD) nach der Sitzung.

Die Novellierung der Verpackungsverordnung werde frühestens zum 1. Januar 2002 greifen. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) hingegen forderten erneut, auf eine Pfandpflicht für Aluminiumdosen zu verzichten.

Am Vortag hatte Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) bereits angekündigt, dass das Pflichtpfand auch für Dosen und Einwegflaschen im nächsten Sommer kommen werde. Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass der gesetzlich vowgeschriebene Anteil von Mehrwegverpackungen mehrfach nicht erreicht worden ist.



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