Einigung in zwei Streitpunkten
Kreise: Nur noch Person des Treuhänders bei Mobilcom strittig

Bei den Verhandlungen zwischen Ex-Mobilcom-Chef Gerhard Schmid und der Bundesregierung über die Übertragung seiner Aktien ist nach Angaben aus verhandlungsnahen Kreisen nur noch die Person des Treuhänders strittig.

Reuters HAMBURG. Offenbar ist die Person des Treuhänders der letzte noch verbliebene Streitpunkt. Mobilcom-Hauptaktionär Schmid hatte den früheren Debitel-Chef Joachim Dreyer vorgeschlagen während die Bundesregierung den Düsseldorfer Rechtsanwalt Reinhard Dalwigk mit der Verwaltung der Anteile beauftragen wollte. Unklar war zunächst, ob Schmid weiter an Dreyer festhält. Dagegen habe man sich in zwei weiteren Streitpunkten geeinigt, hieß es aus Kreisen weiter.

Schmid hatte am Vorabend ein Ultimatum zur Übertragung seiner und der Anteile seiner Frau von fast 50 Prozent an Mobilcom verstreichen lassen, um einen ihm von der Bundesregierung zugeleiteten neuen Vertragsentwurf zu prüfen. Später waren nach Angaben einer Schmid-Sprecherin die Verhandlungen mit der Bundesregierung wieder aufgenommen und nach einer Pause über die Nacht am Morgen fortgesetzt worden.

Die Übertragung der Anteile gilt als Voraussetzung dafür, dass Mobilcom vor der Insolvenz bewahrt werden kann.

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