Einigung mit Betriebsrat erzielt
Alstom Power streicht 1 200 Arbeitsplätze

dpa MANNHEIM. Nach einjährigen Verhandlungen zwischen Leitung und Betriebsrat des französischen Kraftwerksbauers Alstom Power ist der Abbau von 1 200 Stellen in Deutschland beschlossene Sache. Darüber hätten beide Seiten eine Einigung erzielt, sagte Konzernbetriebsratsvorsitzender Udo Belz am Montag in Mannheim. Damit würden zwar 600 Stellen weniger wegfallen als ursprünglich von der Geschäftsführung angekündigt, doch sei das auch so noch "schlimm genug". Die meisten Arbeistplätze würden in Nürnberg gestrichen, wo von etwa 1 350 Arbeitsplätzen noch 750 übrig blieben. In Mannheim fielen 150 Arbeitsplätze weg, sagte Belz. Etwa 930 der betroffenen Arbeitnehmer seien bereits in den vergangenen Monaten in den Vorruhestand gegangen, so dass 270 Stellen "noch offen" seien.

Der Konzern seinerseits verzichte auf die zunächst geplanten Standortschließungen, sagte Belz. Zur Disposition hatten nach Angaben des Betriebsrats die Standorte im sächsischen Neumark, in Butzbach (Hessen) sowie in Dortmund und Essen gestanden. Außerdem habe Alstom zugesichert, bis Ende 2001 keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen. Der Alstom-Konzern beschäftigt weltweit etwa 100 000 Mitarbeiter, davon nach Angaben von Belz etwa 14 000 bis 15 000 in Deutschland.

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