Einigung mit den Betriebsräten
Opel verzichtet auf Werksschließung

Mögliche Werksschließungen sind bei der Adam Opel AG vom Tisch. Vorstand und Betriebsräte einigten sich darauf, dass der anstehende Beschäftigungsabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen abgewickelt werden soll.

zel DÜSSELDORF. Mögliche Werksschließungen an allen europäischen Produktionsstandorten sind bei der Adam Opel AG vom Tisch. Vorstand und Betriebsräte einigten sich am Montag in Rüsselsheim zudem darauf, dass der anstehende Beschäftigungsabbau ohne betriebsbedingte Kündigungen abgewickelt werden soll. Die Tochtergesellschaft von General Motors (GM) wird wahrscheinlich europaweit mehr als 5 000 Arbeitsplätze auf Grund tiefroter Zahlen streichen.

Opel-Vorstandschef Carl-Peter Forster sagte nach der Einigung, das Unternehmen habe "große Fortschritte gemacht". Jetzt sei der Weg frei, Opel wieder nach vorn zu bringen. Thomas Klebe, IG-Metall-Vertreter im Opel-Aufsichtsrat, sprach von einem "wichtigen Baustein für schnelle Verhandlungen". Die Arbeitnehmerseite hatte den Verzicht auf Werksschließungen zur Grundbedingung gemacht. Ohne diesen Verzicht hätte es keine Verhandlungen über das anstehende Sanierungsprogramm gegeben.

Statt dessen müssen sich jetzt alle europäischen Opel-Standorte auf Einschnitte einstellen. Besonders betroffen sind die Werke Antwerpen, Bochum und Ellesmere Port, wo das Astra-Modell gebaut wird.

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