Einigung mit ehemaligen Pimco-Inhaber
Allianz kann etwas aufatmen

Die Allianz wird die restlichen rund 33 % an dem US-Rentenfondsverwalter Pimco bis 2005 nicht übernehmen müssen. Damit kommt zunächst keine Milliarden-Zahlung auf den Allfinanzkonzern im Zusammenhang mit Pimco zu.

rtr FRANKFURT. Darauf habe sich die Allianz mit dem ehemaligen Pimco-Inhaber Pacific Life verständigt, bekräftigte der Konzern am Freitag. Wie aus den Unterlagen für die Analystenkonferenz vom Freitag hervorgeht, kann Pacific Life theoretisch ab Ende April 2004 jeweils zum Monatsende der Allianz die restlichen rund 33 % an Pimco für rund zwei Mrd. Dollar andienen. Gleichzeitig könne die Allianz ihre Kaufoption auf den Restanteil zum selben Preis ziehen. Beide Parteien wollen ihre Zusammenarbeit und Beteiligungsstruktur beibehalten.

Der Münchener Allfinanzkonzern hatte 1999 rund 70 % an Pimco für knapp 3,7 Mrd. ? von Pacific Life übernommen.

Am Donnerstag hatte die Allianz für 2002 vor allem wegen Milliarden-Belastungen der Dresdner Bank einen Verlust von knapp 1,2 Mrd. ? bekannt gegeben und eine Kapitalerhöhung von bis zu vier Mrd. ? in den nächsten Wochen angekündigt. Die Aktien der Allianz waren nach der Ankündigung deutlich unter Druck geraten. Am Freitagmittag lagen die Papiere bei 60,89 ? mit 1,5 % im Plus, während der Dax mehr als drei Prozent zulegte.

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