Einigung mit General Motors über Rahmenvertrag
US-Export von Opel wird möglich

zel DÜSSELDORF. Der Export von Opel-Fahrzeugen in die USA ist erstmals möglich geworden. Im europäischen Rahmenvertrag für das Opel-Sanierungsprogramm "Olympia" verständigten sich Unternehmens- und Arbeitnehmervertreter grundsätzlich auch über einen Export in Märkte außerhalb Europas, darunter besonders die USA.

"Es soll nach neuen Geschäfts- und Produktmöglichkeiten für zukünftiges Wachstum einschließlich des Exports gesucht werden", heißt es im europäischen Grundsatzpapier, das General Motors (GM) Europa - die Opel-Muttergesellschaft - am Freitag mit Gewerkschaftsvertretern unterzeichnet hat. Es gilt jedoch die Einschränkung, dass die Wettbewerbsfähigkeit für einen Export gesichert sein muss.

Die Einigung über den europäischen Rahmenvertrag zu "Olympia" öffnet die Tür für nationale Verhandlungen in den Ländern, in denen Opel und GM Europa mit Werken vertreten sind. Der Opel-Vorstandsvorsitzende Carl-Peter Forster hatte Mitte August angekündigt, dass der Automobilhersteller wegen der mangelnden Nachfrage 15 % seiner Kapazitäten (350 000 Autos) aufgeben wird. Im Rahmenvertrag wird festgehalten, dass es keine Aufgabe von Standorten und keine betriebsbedingten Kündigungen geben wird. "Der Rahmenvertrag hat den Weg frei gemacht für die Umsetzung von konkreten Maßnahmen", sagte Cheri Alexander, Personalvorstand von GM Europa.

Über die Einschnitte in deutschen Werken berät der Opel-Aufsichtsrat im Oktober. Kapazitätskürzungen sind besonders in Bochum zu erwarten.

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