Einigung mit Hilfe der USA erzielt
Irak: Diplomaten helfen Opposition auf die Sprünge

Einer Gruppe von US-Diplomaten ist es nach Angaben der Zeitung "Al-Hayat" gelungen, den Graben zwischen den verschiedenen irakischen Oppositionsgruppen zu schließen.

HB/dpa KAIRO. Wie die Zeitung am Montag berichtete, einigten sich die Regimegegner bei einem Treffen mit fünf amerikanischen Regierungsbeamten am Wochenende in London darauf, die Teilnehmerzahl für die geplante Oppositionskonferenz in Brüssel von 260 auf 300 aufzustocken. Welche Gruppierung wie viele Anhänger schickt, ist für die Oppositionellen wichtig, da Beobachter erwarten, dass bei dieser Konferenz bereits eine Art Interimsregierung für die Zeit nach einem möglichen Sturz des Regimes von Präsident Saddam Hussein gewählt werden soll.

Die Konferenz hätte ursprünglich bereits im September stattfinden sollen, wurde aber wegen interner Streitereien mehrfach verschoben. Ein neues Datum steht noch nicht fest.

Der Vorsitzende des Vorbereitungskomitees für die Konferenz, Hamad el Bajati, sagte der in London erscheinenden arabischen Zeitung, die US-Diplomaten hätten den Oppositionellen mitgeteilt, dass die Regierung von Präsident George W. Bush daran interessiert sei, "dass die Konferenz möglichst bald stattfindet, um die schwierigen und gefährlichen Themen zu klären, mit denen der Irak schon bald konfrontiert sein wird". Die US-Regierung wolle bis Ende des Monats eine überarbeitete Fassung ihres Dokuments für eine "demokratische Zukunft des Irak" vorlegen. Die irakische Opposition werde dann "die positiven Punkte" daraus in ihr eigenes Programm aufnehmen.

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