Einigung mit Stone Finance: Wünsche zieht Insolvenzantrag zurück

Einigung mit Stone Finance
Wünsche zieht Insolvenzantrag zurück

Der Vorstand der Hamburger Wünsche AG wird den vor Weihnachten gestellten Insolvenzantrag voraussichtlich schon in wenigen Tagen zurückziehen. Dies erfuhr das Handelsblatt aus firmeninternen Kreisen der Bekleidungsgruppe (Joop, Cinque, Jansen). "Ob wir den Insolvenzantrag zurücknehmen, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden.

lip HAMBURG. Wir sind aber guten Mutes, dass dieser Schritt erfolgt", erklärte der Wünsche-Vorstandsvorsitzende Gerhard Janetzky dem Handelsblatt.

Grund hierfür ist, dass sich die Textilgruppe mit der Schweizer Stone Finance über einen finanziellen Ausgleich für deren Forderungen in Euro-Millionenhöhe gegenüber der Wünsche-Tochter Joop geeinigt hat. "Wir haben uns mit der Wünsche AG und den Banken verständigt", so Richard Orthmann, der mit Investoren mehrheitlich an Stone Finance engagiert ist.

Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft hatte bislang eine Rücknahme des Insolvenzantrags verhindert, da sie auf die Zahlung ihrer Forderungen bestand. Sie hatte der Joop GmbH ein Darlehen von rund 2,5 Mill. Euro gewährt und dafür Anteile erhalten. Die Banken - darunter die Hamburgische Landesbank - wollen hingegen auf ihre Forderungen verzichten.

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