Einigung noch nicht offiziell mitgeteilt
Bayer einigt sich in USA auf Vergleich bei Rabatten

Der Chemie- und Pharmakonzern zahlt mehr als 250 Millionen Dollar, hieß es aus gut informierten Kreisen.

rtr CHICAGO. Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer hat sich nach Angaben aus Unternehmens- und US-Regierungskreisen bei Untersuchungen zu Preisrabatten mit den US-Behörden auf einen Vergleich geeinigt.

Bayer habe zugestimmt, im Rahmen des Vergleiches 257 Mill. Dollar zu zahlen, hieß es in den Kreisen am Mittwoch. Gegenstand der zivil- und strafrechtlichen Untersuchung war die Höhe der von der US-Tochter gewährten Preisrabatte für pharmazeutische Produkte im Rahmen des Gesundheits-Beihilfe-Programms für Geringverdiener in den USA (Medicaid).

Die Staatsanwaltschaft in Boston wolle in Kürze die Einigung offiziell mitteilen, hieß es. Bayer wollte in den USA zu den Angaben über eine Einigung keine Stellungnahme abgeben. Ein Bayer-Sprecher verwies aber auf eine Mitteilung des Unternehmens vom Dezember. Bayer hatte damals mitgeteilt, für einen Vergleich in den USA im Zusammenang mit der Medicaid-Untersuchung Rückstellungen von 257,2 Mill. Dollar gebildet zu haben.

Auch der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline hat nach eigenen Angaben zugestimmt, im Zusammenhang von ähnlichen Untersuchungen 87,6 Mill. Dollar an die US-Behörden zu zahlen, um ein Gerichtsverfahren zu vermeiden.

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