Einigung
Schörghuber legt 238 Mill. Euro in Bayerische Brau-Holding ein

Der Münchener Brauerei- und Immobilien-Unternehmer Schörghuber hat sich mit Kleinaktionären geeinigt und überweist 238,4 Mill. Euro aus dem Vermögen der Schörghuber Stiftung an die Bayerische Brau-Holding.

Reuters MÜNCHEN. Die Schörghuber Stiftung habe ihre Berufung gegen die Klage von Aktionären der Brau-Holding zurückgezogen, die sich bei einem Aktientausch innerhalb des verzweigten Schörghuber-Konzerns 1998 benachteiligt fühlten, sagte ein Sprecher am Donnerstag. Damals hatte Schörghuber sein Imperium in eine reine Immobilien- und eine Getränke-AG geordnet. Im Zuge dessen hatte die Brau-Holding von Schörghuber Aktien an der Coca-Cola-Erfrischungsgetränke AG (CCE) erhalten und der Stiftung dafür Anteile an der Bayerischen Immobilien AG übertragen. Dabei seien die CCE-Anteile zu hoch bewertet worden, reklamierten die Kleinaktionäre.

Die Brau-Holding hält 22 % an dem Berliner Getränke- Abfüller CCE, die von Coca-Cola Deutschland beherrscht wird. Die Immobilien AG ist an CCE noch mit 4,1 %, die Schörghuber Stiftung mit 2,37 % beteiligt. Die Stiftung hält 99,4 % an der Brau-Holding.

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