Einigung über Hörfunk-Vertrag: Bundesliga kickt wieder länger im ARD-Radio

Einigung über Hörfunk-Vertrag
Bundesliga kickt wieder länger im ARD-Radio

Die ARD und die Deutsche Fußball-Liga (DFL) haben sich über einen bis 2006 laufenden Hörfunk-Vertrag geeinigt. Das bestätigte die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt am Dienstag.

HB/dpa HANNOVER. "Das Kooperationsabkommen ist fertig und muss jetzt noch von den Justiziaren der einzelnen Mitgliedsanstalten und von der DFL unterzeichnete werden", sagte ein Sprecher. Auf Grund des Vertragswerkes dürfen die Mitgliedssender der ARD in den kommenden drei Jahren pro Spieltag bis zu 70 Minuten von der Bundesliga berichten. Das ist fast das Doppelte des bisher erlaubten Umfanges. Zudem dürfen nur ARD-Radiosender eine Konferenzschaltung anbieten.

Nach Angaben der "Süddeutschen Zeitung" zahlt die ARD dafür pro Jahr rund 5,2 Mill. ?. Eine Bestätigung für diese Zahl gibt es nicht. Offiziell geht es bei dem Vertrag um "verbesserte Arbeitsbedingungen" für Reporter und stadionnahe Plätze für die Übertragungstechnik.

Dass es sich dabei um die verdeckte Zahlung für Hörfunk-Rechte handelt, verneint die ARD. Im Gegensatz zur DFL bestreitet der von Gebührengeld lebende Senderverbund die Existenz solcher Radio-Rechte. Bei den Privat-Sendern kassiert die Liga bereits länger. Ein von Radio Hamburg angeschobenes Gerichtsverfahren läuft.

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