Einigung über Werften-Kooperation
Thyssen-Krupp beteiligt sich an HDW

Die Kieler HDW und die Thyssen-Krupp Werften GmbH haben sich nach wochenlangen Kontroversen nun doch über die weitere Zusammenarbeit beim Bau und Vertrieb von Marineschiffen verständigt.

vwd DÜSSELDORF. Wie beide Unternehmen am Montag bekannt gaben, wurden bereits entsprechende neue Verträge unterzeichnet. Voraussetzung für das Inkrafttreten sei eine Thyssen-Krupp-Beteiligung an der Howaldtswerke - Deutsche Werft AG (HDW), hieß es. Der neue Mehrheitseigentümer, der US-Finanzinvestor One Equity Partners, hatte Thyssen-Krupp ebenso wie Ferrostaal bereits angeboten, jeweils 15 Prozent an HDW zu erwerben.

Der ThyssenKrupp-Konzern, zu dem Blohm + Voss sowie die Thyssen Nordseewerke gehören und die bisherige Babcock-Tochter HDW, hatten im Januar ihre Gespräche über eine weitere Kooperation vorerst ausgesetzt. Nach dem Verkauf der HDW-Mehrheit durch die Babcock Borsig AG und die Preussag AG vor zwei Wochen war aber offenbar neue Bewegung in die stockenden Verhandlungen gekommen. Thyssen-Krupp und HDW erklärten jetzt, die neuen Verträge seien auch Teil der Umsetzung der mit der Bundesregierung vereinbarten engeren Kooperation im deutschen Marineschiffbau. Die zuständigen Kartellbehörden müssten dem aber noch zustimmen.

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