Einigungen Schritt für Schritt
Premiere schließt Programmverträge mit Disney

Der Pay-TV-Sender Premiere hat sich mit dem Disney-Konzern über die Rechte zur Ausstrahlung von Filmen geeinigt und damit mit allen wichtigen Hollywoodstudios Programmlieferverträge unterzeichnet.

Reuters FRANKFURT. Premiere erhalte für mehrere Jahre die deutschsprachigen Erstausstrahlungsrechte für Produktionen von Disney, Miramax und Touchstone, teilte der vor der Übernahme durch den Finanzinvestor Permira stehende Sender am Dienstag mit. Darunter seien Filme wie "Pearl Habor" mit Hauptdarsteller Ben Affleck, "Signs" mit Mel Gibson sowie "Chicago" mit Catherine Zeta-Jones und Richard Gere. Der Disney Channel mit seinem 24-Stunden-Programm für Kinder und Familien werde weiter bei Premiere zu sehen sein.

Im vergangenen Jahr hatte sich Premiere bereits unter anderem mit den Studios Columbia, Universal, Warner Bros und Paramount über Programmverträge geeinigt und sich damit eine neue Geschäftsgrundlage gelegt. "Auf dieser Basis haben wir nun reelle Chancen, 2004 in die schwarzen Zahlen zu kommen", erklärte Premiere-Chef Georg Kofler. Die Einigung mit den US-Filmstudios galt als Voraussetzung für eine Rettung des Abo-Senders, den Permira nun bis zum Erreichen der Gewinnschwelle finanzieren will. Die Verträge sollen Branchenkreisen zufolge noch im Februar unterzeichnet werden.

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