Einkaufsmacht von France Télecom stärkt Mobilcom den Rücken
Bankgesellschaft Berlin rät bei Mobilcom weiter zum "Akkumulieren"

dpa-afx FRANKFURT. Die Bank Gesellschaft Berlin rät weiterhin zum "Akkumulieren" der Aktien des Telefon-Betreibers Mobilcom. Dabei verwies die Bank auf das nun geschaffene Fundament für einen schnellen Start des UMTS-Netzbetriebs bei Mobilcom. Das Unternehmen habe als erster Netzbetreiber in Deutschland seinen Hauptlieferanten bekannt gegeben, wie es in einer am Montag in Frankfurt vorgelegten Analyse hieß. Der schwedische Telekom-Ausrüster Ericsson soll bis zum Jahr 2003 Ausrüstungen im Wert von 1,6 Mrd. Euro zur Verfügung stellen.

Die Analysten setzen bei ihrer Empfehlung auch auf die Einkaufsmacht des Mobilcom-Partners France Telecom. Dadurch lägen die Investitionsausgaben von Mobilcom 30 % unter den ursprünglichen Planungen. Mobilcom will sein Netzwerk ab Mitte 2002 mit einer Abdeckung von zunächst 20 % in Betrieb nehmen. Zu diesem Zeitpunkt sollen 900 000 Endgeräte zur Verfügung stehen. Sollte Ericcson nicht, oder nur verzögert liefern, werde Mobilcom die angefallenen Gesamtkosten nicht zu tragen haben.

Die Experten stuften Mobilcom als "Sector Outperformer" ein und geben dem Unternehmen gute Chancen, bis zum Jahr 2010 im UMTS-Markt mit einem Marktanteil von 15 % mindestens die 4. Position einzunehmen, falls der Debitel-Kundenstamm nicht exklusiv von Telefonica/Sonera übernommen wird.

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