Einkaufsmanagerindex stieg deutlich an: Industrie in der Euro-Zone stagniert

Einkaufsmanagerindex stieg deutlich an
Industrie in der Euro-Zone stagniert

Die Geschäftstätigkeit im verarbeitenden Gewerbe der Euro-Zone hat im Februar einer Umfrage zufolge stagniert, nachdem sie ein halbes Jahr lang zurückgegangen war.

Reuters LONDON. Der Reuters-Einkaufsmanagerindex (EMI) für den Währungsraum stieg im Februar überraschend deutlich auf 50,1 Punkte von 49,3 Punkten im Januar, wie die Forschungsgruppe NTC, die den Index für Reuters ermittelt, am Montag in London mitteilte. Grund für die Verbesserung seien Zuwächse bei Produktion und Neuaufträgen.

Der weitere Abbau der Beschäftigung sowie der Rückgang der Vormaterial-Lagerbestände hätten allerdings dazu beigetragen, dass der Anstieg so gering ausgefallen sei, teilte NTC weiter mit. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt mit einem fast unveränderten Indexwert von 49,5 Zählern gerechnet.

Der Index für den Auftragseingang stieg auf 51,6 Punkte nach 51,0 Punkten im Vormonat. Auch der Teilindex Produktion signalisierte mit 51,6 (51,0) Punkten einen leichten Anstieg der Leistung. In allen Teilnehmerländern wurden im Februar in der Industrie weitere Arbeitsplätze abgebaut, allerdings etwas langsamer als in den Vormonaten, teilte NTC mit.

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