Einkommen und Kündigungsschutz für die Mitarbeiter blieben gesichert.
Bahn und Gewerkschaften einigen sich

Die Spitzen der Deutschen Bahn AG und der Gewerkschaften haben sich am Dienstagvormittag auf die Grundzüge einer neuen Tarifstruktur beim Staatskonzern geeinigt.

afp FRANKFUR/M. Wie Bahnchef Hartmut Mehdorn am Dienstag in Frankfurt mitteilte, wurden unter anderem die Voraussetzungen für Branchentarifregelungen getroffen. Hintergrund dieser Vereinbarung ist die starke Konkurrenz der Bahn im Regional- und Güterverkehr. Mit der DB Regio wurden den Angaben zufolge bereits Gespräche aufgenommen, mit der DB Cargo sind sie in Vorbereitung. Mehdorn sagte, mit dem erzielten Kompromiss könne er leben. Die Eisenbahnergewerkschaft Transnet betonte, Einkommen und Kündigungsschutz für die Mitarbeiter blieben gesichert.

Zu den Vereinbarungen für branchenspezifische Regelungen sagte Mehdorn, dies sei ein "lebendiger Prozess". Es könne nicht alles auf einmal gemacht werden. Die Tarifparteien einigten sich in Frankfurt zudem darauf, dass der bisher geplante Zukunftssicherungsfonds zur Einkommenssicherung nicht eingerichtet wird. Er wird durch spezielle Branchenfonds ersetzt. Es bleibt demnach zudem bei den vereinbarten Tariferhöhungen. Auch der bereits vereinbarte Schutz vor betriebsbedingten Kündigung bis 2004 bleibt laut Transnet bestehen.

Der Vorsitzende der Eisenbahnergewerkschaft Transnet, Norbert Hansen, sagte, die Vereinbarung sei für den Sanierungsprozess der Bahn sicher "sehr wichtig". Die Mitarbeiter leisteten dafür einen "erheblichen Beitrag". Er erwarte jetzt, dass die Bahn nicht nur rationalisiere, sondern auch die Chance nutze, mehr Verkehr auf die Schiene zu holen.

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