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Einkommensteuer

BFH-Urteilvom 18.12.2003 00:00:00 - III R 31/03



Bundesfinanzhof
Einkommensteuer


EStG §§ 33, 33b

Als außergewöhnliche Belastung geltend gemachte, einzeln nachgewiesene Kosten schwer geh- und stehbehinderter Stpfl. sind nur angemessen i. S. des § 33 Abs. 2 Satz 1 EStG, soweit sie die in den EStR und LStR für die Berücksichtigung von Kfz-Kosten als Werbungskosten und Betriebsausgaben festgesetzten Pauschbeträge nicht übersteigen.

Decken die Pauschbeträge wegen der nur geringen Jahreskilometerleistung nicht die tatsächlichen Aufwendungen, kann der behinderte Stpfl. anstelle der Pauschbeträge die Kosten, die ihm für Fahrten mit einem - behindertengerechten - öffentlichen Verkehrsmittel, ggf. auch mit einem Taxi, entstanden sind, als außergewöhnliche Belastung geltend machen.

BFH-Urteil vom 18.12.2003 - III R 31/03



(DATEV LEXinform-Nr. 0817185)



Quelle: DER BETRIEB, 24.03.2004

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