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Einkommensteuer

BFH-Urteilvom 16.09.2004 00:00:00 - IV R 11/03



Bundesfinanzhof
Einkommensteuer


EStG § 16 Abs. 3, § 18 Abs. 3, § 34

Veräußert ein Stpfl. den Anteil an einem Mitunternehmeranteil, ist der dabei erzielte Veräußerungsgewinn bis zum Inkrafttreten des § 16 Abs. 1 Nr. 2 EStG i. d. F. des Gesetzes zur Fortentwicklung des Unternehmenssteuerrechts vom 20. 12. 2001 steuerbegünstigt (Anschluss an BFH-Urteil vom 14. 9. 1994 I R 12/94, BStBl. II 1995 S. 407 = DB 1995 S. 960; BFH-Beschluss vom 18. 10. 1999 GrS 2/98, BStBl. II 2000 S. 123 = DB 2000 S. 71).

Die zweistufige Gründung einer Sozietät stellt sich regelmäßig dann nicht als Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten dar, wenn zwischen dem Vertrag über die Aufnahme des Sozius in die Einzelpraxis und dem über die Erhöhung des Anteils ein Zeitraum von mindestens einem Jahr liegt und wenn sich nicht mindestens einer der Vertragsschließenden bei Gründung der Sozietät unwiderruflich verpflichtet hat, einen weiteren Anteil zu erwerben bzw. zu veräußern.

BFH-Urteil vom 16.09.2004 - IV R 11/03



(DATEV-LEXinform-Nr. 0818706)Hinweis: Das Urteil ist in diesem Heft zu finden (DB 2004 S. 2455).





Quelle: DER BETRIEB, 10.11.2004

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