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Einkommensteuer

BFH-Urteilvom 25.05.2004 00:00:00 - VIII R 4/01



Bundesfinanzhof
Einkommensteuer


EStG § 5 Abs. 1, § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2, § 11 Abs. 1; HGB § 255 Abs. 1 Satz 2

Gewährt ein mit 20 v. H. des Stammkapitals an einer GmbH beteiligter Gesellschafter-Geschäftsführer seiner Ehefrau überhöhte Preisnachlässe für in deren Gewerbebetrieb gelieferte Waren, liegt eine vGA bereits im Zeitpunkt der Lieferung der Waren vor. Aus diesem Grund von der GmbH gegen ihren Geschäftsführer geltend gemachte Ersatzansprüche haben auf die Beurteilung des Vorgangs als vGA keinen Einfluss mehr; Zahlungen zur Tilgung dieser Ansprüche sind unabhängig davon verdeckte Einlagen des Gesellschafters, ob er oder seine Ehefrau die Zahlungen leistet.

Tilgt die Ehefrau die Ersatzansprüche i. H. der überhöhten Preisnachlässe durch Zahlung an die GmbH, führt dies bei ihr zu nachträglichen Anschaffungskosten auf die bezogenen Waren.

BFH-Urteil vom 25.05.2004 - VIII R 4/01



(DATEV-LEXinform-Nr. 0818923)Hinweis: Das Urteil ist in diesem Heft zu finden (DB 2004 S. 2671).





Quelle: DER BETRIEB, 08.12.2004

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