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Einmalige Belastungen: Vivendi verbucht Gewinneinbruch - operativ Zuwächse

Der französische Mischkonzern Vivendi Universal hat im zweiten Quartal dieses Jahres wegen einmaliger Belastungen einen Gewinneinbruch verbucht. Der Fehlbetrag habe sich von 313 Mill. € im Vorjahr auf 1,852 Mrd. € erhöht, teilte das Unternehmen am Dienstag in Paris mit. Operativ konnte Vivendi sich wie erwartet steigern.

dpa-afx PARIS. Der französische Mischkonzern Vivendi Universal hat im zweiten Quartal dieses Jahres wegen einmaliger Belastungen einen Gewinneinbruch verbucht. Der Fehlbetrag habe sich von 313 Mill. ? im Vorjahr auf 1,852 Mrd. ? erhöht, teilte das Unternehmen am Dienstag in Paris mit. Operativ konnte Vivendi sich wie erwartet steigern.

Der Verlust lag damit im Rahmen der Analysten-Erwartungen. Die Experten hatten im Vorfeld mit einem Nettoverlust zwischen 1,75 und 2,018 Mrd. ? gerechnet. Hintergrund sind einmalige Belastungen durch die Fusion der Entertainment-Sparte VUE mit dem zu General Electric (GE) gehörenden US-Fernsehsender NBC in Höhe von 1,8 Mrd. $.

Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) sei hingegen von 833 auf 888 Mill. ? geklettert, teilte das Unternehmen weiter mit. Dies lag im oberen Bereich der Analysten-Schätzungen, die von einem operativen Gewinn zwischen 855 und 895 Mill. ? ausgegangen waren.

Den operativen Aufschwung hat Vivendi nach Einschätzung von Analysten vor allem der guten Entwicklung seiner Telekommunikationssparte zu verdanken. Seine Prognose für den bereinigten Überschuss 2004 erhöhte Vivendi auf mehr als eine Milliarde Euro. Der operative Gewinn soll sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Im nächsten Jahr will der Konzern angesichts der besseren Ertragslage die Zahlung einer Dividende prüfen.

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