Einschätzung der alliierten Streitkräfte
"Saddam ist beinahe sicher noch im Irak"

Der entmachtete irakische Präsident Saddam Hussein hält sich nach Einschätzung der US-geführten Streitkräfte noch im Irak auf und wird auf kurz oder lang gefasst.

Reutere CANBERRA. Der britische Verteidigungsminister Geoff Hoon sagte am Mittwoch bei einem Besuch im australischen Canberra weiter, er gehe davon aus, dass im Irak noch Massenvernichtungswaffen versteckt seien. Berichte, wonach Geheimdienstinformationen über das irakische Waffenarsenal aufgebauscht worden seien, um den Irak-Krieg zu rechtfertigen, wies Hoon zurück.

"Was den Aufenthaltsort von Saddam Hussein betrifft, bleibt es meine Einschätzung und die Einschätzung der Koalition, dass er beinahe sicher noch im Irak ist", sagte Hoon. Das Schicksal Saddams und seiner beiden Söhne Udai und Kusai ist seit Beginn des Irak-Kriegs vor rund drei Monaten ungeklärt. In US-Regierungskreisen wird davon ausgegangen, dass Saddam die Angriffe überlebt hat. In den vergangenen Wochen waren wiederholt Briefe und eine Tonbandaufzeichnung aufgetaucht, die von Saddam stammen sollen.

Die US-geführten Streitkräfte hatten ihren Krieg gegen den Irak unter anderem damit begründet, das Land verfüge über Massenvernichtungswaffen. Bewiesen werden konnte dies bislang jedoch nicht.

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