Einschätzung der Regulierungsbehörde: Telekommunikationsmarkt wächst um 15 Prozent

Einschätzung der Regulierungsbehörde
Telekommunikationsmarkt wächst um 15 Prozent

Die "Katerstimmung" am deutschen Telekommunikationsmarkt entspricht nach Auffassung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post nicht der tatsächlichen Lage.

vwd BONN. Die Branche habe den konjunkturellen Einbruch weit besser überstanden als die meisten anderen, sagte Behördenpräsident Matthias Kurth bei der Vorstellung des Jahresberichts 2001 am Freitag in Bonn. Die Wachstumsdynamik sei mit einem voraussichtlichen Umsatzplus um 15 % auf rund 63 Mrd Euro im vergangenen Jahr weiter intakt. Die Wettbewerber des Ex-Monopolisten Deutsche Telekom dürften dabei auf einen Anteil von über 40 % gekommen sein.

Auf Unternehmensebene bestehen allerdings nach Kurths Worten Probleme. Sie seien auf Überkapazitäten, Fehleinschätzungen der Nachfrageentwicklung und geänderte Erwartungen der Investoren und Kapitalmärkte zurückzuführen. "Diese Probleme sind global verursacht und durch regulatorische Maßnahmen weder ausgelöst noch zu beeinflussen", betonte der Behördenpräsident. In der Unternehmenslandschaft seien weitere Konsolidierungen zu erwarten. Doch bestehe die Chance, dass Angebotsvielfalt und Innovationen dadurch nicht gefährdet würden.

Zur Begründung verwies der Chefregulierer auf das "liberale deutsche Wettbewerbs-Szenario der vergangenen Jahre" sowie auf Größe und Potenzial des hiesigen Marktes. 2001 habe die Zahl der Arbeitsplätze trotz der Konsolidierung weiter zugenommen, allerdings deutlich weniger als im Jahr zuvor.

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