Einspruch erhoben
GE und Honeywell ziehen vor EU-Gericht

Die US-Konzerne General Electric und Honeywell wollen das von der EU-Kommission verhängte Fusionsverbot nicht akzeptieren.

dpa-afx BRÜSSEL. Die beiden Konzerne haben nun den Europäischen Gerichtshof in Luxemburg angerufen. Wie aus Gerichtskreisen am Donnerstag verlautete, wurden die Einsprüche beider Unternehmen am Mittwoch hinterlegt. Eine Entscheidung darüber könne allerdings bis zu zwei Jahre dauern.

Die EU-Kommission hatte die 45 Mrd. $ (99,8 Mrd. DM/51 Mrd. ?) schwere Fusion zwischen GE und Honeywell Anfang Juli platzen lassen. Zur Begründung führte EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti an, dass das Unterfangen den "Wettbewerb in der Luft- und Raumfahrtindustrie erheblich verringert und letztendlich zu höheren Preisen für die Abnehmer geführt" hätte. Die US-Kartellbehörden hatten dagegen grünes Licht für eine der größten Industriefusionen aller Zeiten gegeben.

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