Einstieg bei polnischen Stahlkonzern dementiert: Thyssen-Krupp bietet nicht für PHS

Einstieg bei polnischen Stahlkonzern dementiert
Thyssen-Krupp bietet nicht für PHS

Die Thyssen-Krupp Steel AG bewirbt sich nicht um den vor der Privatisierung stehenden polnischen Stahlkonzern Polski Huti Stali (PHS). "Wir geben kein Angebot ab in Polen", sagte ein Sprecher der Stahltochter des Mischkonzerns am Montag in Duisburg.

Reuters DUISBURG. Noch am Montag läuft die von der polnischen Regierung gesetzte Bewerbungsfrist ab. Branchenkreisen zufolge zeigen vor allem der US-amerikanische Stahlkonzern US Steel und die britische LNM-Gruppe Interesse am Einstieg auf den polnischen Stahlmarkt. Ein Angebot wurde auch vom Weltmarktführer, der französisch-luxemburgischen Arcelor-Gruppe , und vom deutschen Branchenprimus Thyssen-Krupp Steel erwartet.

"Die Investments im Osten sind sehr teuer", begründete der Sprecher von Thyssen-Krupp Steel die Zurückhaltung dort. Der Konzern sehe sich beim Thema Osteuropa "eher in der Beobachterrolle".

Die polnische Regierung hatte im vorigen Jahr die drei größten Stahlhütten des Landes zur PHS zusammengelegt und sucht nun einen finanzstarken Investor. Dieser Investor muss bereit sein, die nötige Restrukturierung des Unternehmens in die Wege zu leiten. Diese Neuordnung ist eine Voraussetzung für den Beitritt Polens zu Europäischen Union 2004. Die polnische Stahlindustrie leidet unter Überkapazitäten und geringer Effizienz.

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