Einstieg in den deutschen Markt für Mobilfunkzubehör
Logitech erwartet anhaltendes Wachstum

Die Logitech International SA mit Sitz in Romanel-sur-Morges will auch im laufenden Geschäftsjahr Umsatz und Ertrag weiter steigern.

ef/pos ZÜRICH. Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr 2001/02 (31.3.) stieg der Konzernumsatz um 28 % auf 944 Mill. $ und der operative Gewinn sprang auf 97 Mill. $, ein Plus von 66 %. Pro Aktie erhöhte sich der Gewinn parallel auf 1,50 $. Damit konnte sich Logitech deutlich vom schwachen PC-Gesamtmarkt abkoppeln. Konzernchef Guerrino De Luca erwartet für den Schweizer Anbieter von Computer-Peripheriegeräten für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg um 16 % auf 1,1 Mrd. $ und eine Verbesserung des operativen Ergebnisses um 23 % auf 120 Mill. $.

Das 1981 gegründete Unternehmen ist in allen Bereichen des Zugangs zur digitalen Welt tätig. Angeboten werden Internet-Videokameras, Mäuse und Trackballs, Tastaturen und Audioprodukte sowie interaktive Steuerungen für PC- und Konsolenspiele. Besonders erfolgreich seien derzeit kabellose Produkte wie Mäuse und Tastaturen.

Noch im laufenden Jahr will Logitech laut Deutschlandchef Gregor Bieler in den Markt für Handyzubehör einsteigen. Speziell drahtlose Headsets deutlich unter den heute üblichen Preisen für Modelle mit Bluetooth-Technologie sollen ab September den Umsatz ankurbeln. "Wenn der Mobilmarkt so läuft wie geplant", so Bieler, "könnte Deutschland isoliert gesehen stärker wachsen als das Gesamtunternehmen." Der deutsche Markt für Mobilfunk und Zubehör gilt auf Grund einer hohen Verbreitung von Mobiltelefonen als besonders lukrativ. Gespräche mit den großen Telekom-Anbietern auf der Cebit seien "sehr erfolgversprechend" verlaufen.

Die Börse hat die Entwicklung bislang honoriert. Gegen den Branchentrend konnten Logitech-Titel 2001 um 48 % zulegen. Seit Jahresbeginn ging es um weitere 25 % aufwärts. Die Investmentbank UBS Warburg nennt die Aktien ein "außerordentliches Qualitätsinvestment". Für das laufende und nächste Jahr werden Steigerungen des Gewinns pro Aktie auf 1,80 bzw. 2,20 $ prognostiziert. Trotz der bereits robusten Kursperformance bestätigt Analyst Yves Kissenpfennig seine Kaufempfehlung. Auch bei der Bank Vontobel rangieren die Titel gegenwärtig auf der Kaufliste. Dagegen plädieren die Analysten von Credit Suisse First Boston (CSFB) angesichts der bereits stark gestiegenen Kurses lediglich für "Halten".

Quelle: Handelsblatt

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%