Einstieg ins Emissionsgeschäft
German Brokers will Ergebnissprung durch Beteiligungs-IPO erzielen

Die German Brokers AG, Frankfurt, will das avisierte Ergebnisplus im Jahr 2003 unter anderem durch einen Börsengang einer ihrer wesentlichen Beteiligungen erreichen. Wie Vorstandsmitglied Peer Marzi anlässlich der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag ankündigte, soll 2003 eine der drei Beteiligungen an die Börse gebracht werden.

vwd FRANKFURT. Aus diesem IPO erwarte German Brokers Erlöse von 30 Mill. Euro "als absolute Untergrenze", fügte Marzi hinzu. Hieraus erkläre sich auch die bereits veröffentlichte Prognose für 2003. Danach soll das Nachsteuerergebnis auf 60,7 (2002: 22,6) Mill. Euro steigen.

Wie ebenfalls bekannt gegeben wurde, soll der Gewinn je Aktie 2002 auf 7,53 Euro und 2003 auf 20,23 zulegen. Für 2001 plant German Brokers ein Gewinnn je Aktie von 4,60 (2000: 2,85) Euro. 2002 sei aber kein Beteiligungsverkauf geplant.

Als wahrscheinliche IPO-Kandidaten im Folgejahr gelten laut Marzi die 33-prozentige Beteiligung an der German Asset Managers AG und der 50-prozentige Anteil an der Vantage AG. Die GKS Network GmbH sei der unwahrscheinlichste Kandidat, so der Vorstand weiter.

Auf Grund der Gewinnprognose sieht Marzi vor dem Hintergrund des Börsenkurses "eine neue Dimension der Unterbewertung" der German Brokers AG. Auf Basis der Prognose für 2003 liege das KGV bei 0,84, begründete er.

Hinsichtlich der weiteren Geschäftsentwicklung bekräftigte Marzi, in Zukunft könnten selbst bei kritischen Börsensituationen Verlustquartale ausgeschlossen werden. Impulse erhofft sich der Vorstand zudem aus dem Einstieg ins Emissionsgeschäft. German Brokers verfüge über nicht unwesentlich viele pre-IPO-Beteiligungen, die das Unternehmen selbst an die Börse bringen wolle. Viele Banken seien gar nicht bereit, Emissionen im Volumen von 20 Mill. bis 50 Mill. Euro anzugehen, erläuterte Marzi. "Das wird unsere Spezialität", kündigte er an.

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