Einstweilige Verfügung
Bahn muss auch über Connex-Züge informieren

Im Streit um die Fahrplanauskünfte der Deutschen Bahn hat der größte private Konkurrent Connex einen weiteren juristischen Teilerfolg erzielt. Das Landgericht Berlin erließ nach Angaben vom Mittwoch eine Einstweilige Verfügung, wonach die Bahn in ihrer Telefonauskunft sowie im Internet über eine Connex-Verbindung zwischen Gera und Rostock informieren muss.

HB/dpa BERLIN. Der Antrag auf Aufnahme der Verbindung in die gedruckten Fahrpläne wurde dagegen vorläufig abgewiesen. Die Bahn kündigte Berufung an. (Az: 160642/2002)

Bereits vergangene Woche hatte Connex vor Gericht durchgesetzt, dass die Bahn nicht mehr behaupten darf, in ihren Fahrplanmedien seien alle deutschen Zugverbindungen enthalten. Die Bahn musste daraufhin den Vertrieb von Kursbüchern, Prospekten sowie Disketten und CD-ROM an Reisebüros und Buchläden stoppen. Connex gehört zum französischen Mischkonzern Vivendi und macht als erster Anbieter der Bahn auch im Fernverkehr Konkurrenz.

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