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Eintracht-„Talentschuppen“ zahlt Lehrgeld

dpa AACHEN. Auf dem Weg zum direkten Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga musste Eintracht Frankfurt gleich zum Auftakt einen Dämpfer hinnehmen. „Wir müssen wohl noch etwas Lehrgeld zahlen und am Feinschliff arbeiten“, meinte Trainer Friedhelm Funkel nach dem 1:1 (0:0) bei Alemannia Aachen.

dpa AACHEN. Auf dem Weg zum direkten Wiederaufstieg in die Fußball-Bundesliga musste Eintracht Frankfurt gleich zum Auftakt einen Dämpfer hinnehmen. "Wir müssen wohl noch etwas Lehrgeld zahlen und am Feinschliff arbeiten", meinte Trainer Friedhelm Funkel nach dem 1:1 (0:0) bei Alemannia Aachen.

Gleich sieben Neuzugänge berief der neue Eintracht-Coach in die Startelf und insgesamt fünf Frankfurter Spieler unter 21 Jahren kamen am Tivoli zum Einsatz. "Zu Beginn hatten die jungen Leute noch Probleme mit der gigantischen Atmosphäre. Diverse Fehler wurden mit Herz und Einsatz aber wettgemacht", sagte Funkel.

Aachen bestimmte in einer temporeichen Partie zwar über weite Strecken das Geschehen, vergab aber seine Torchancen und geriet in der 78. Minute durch Youngster Alexander Meier in Rückstand. Kurz vor dem Abpfiff kamen die kampfstarken Aachener aber durch Reiner Plaßhenrich zum Ausgleich (87.).

"Aachen war zwar lange die bessere Mannschaft, dennoch müssen wir eine Führung über die Zeit bringen", sagte Meier. Auch die Aachener Profis beklagten "zwei verlorene Punkte", wie Stürmer Erik Meijer anmerkte. "Wir hätten schon zur Pause mit 3:0 führen müssen, die vergebenen Chancen haben sich später gerächt", sagte Willi Landgraf. Dessen neuer Teamkollege Sergio Pinto stellte die Frankfurter Abwehr zwar vor Probleme, im Abschluss agierte der Ex-Schalker aber zu ungenau.

"Wir haben in der ersten Halbzeit alles richtig gemacht, nur das Tor wollte nicht fallen", meinte Aachens neuer Trainer Dieter Hecking, der vom VfB Lübeck in die Kaiserstadt gekommen war. "Trotzdem hat die Mannschaft an sich geglaubt und nach dem Rückstand mit dem Ausgleich geantwortet", sagte Hecking, der neben Pinto vier weiteren Neuzugängen in der Startaufstellung das Vertrauen schenkte.

Beide Mannschaften schauen nach dem leistungsgerechten Remis zuversichtlich in die Zukunft. "Bei uns entsteht etwas, wir sind in der Lage, an die vergangene Saison anzuknüpfen", meinte Meijer, dessen Verein in der Vor-Saison nur knapp den Aufstieg verpasste. "Hier standen sich zwei Aufstiegs-Aspiranten gegenüber", urteilte der Frankfurter Torben Hoffmann.

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