Einwände des Staates Pennsylvania
Übernahmepläne der Münchner Rück in USA gescheitert

vwd/ap PHILADELPHIA. Die Übernahmepläne der Münchener Rückversicherungs AG-Gesellschaft für ein US-Versicherungsunternehmen sind nach Einwänden des US-Staates Pennsylvania gescheitert. Das US-Rück-Tochterunternehmen American Re plante nach eigenen Angaben den Kauf der US-Versicherung United National. Dagegen erhoben die Behörden von Pennsylvania Einspruch mit der Begründung, die Victoria-Versicherung habe Ansprüche von Holocaust-Opfern für abgeschlossene Policen nicht ausbezahlt. Die Münchner Rück hält nach Angaben der American Re 62 % der Anteile an Victoria.

Als Bedingung für eine Zustimmung zu dem Kauf forderte Pennsylvania die Münchner Rück auf, sich einer internationalen Entschädigungskommission für Holocaust-Opfer anzuschließen. Nach einer Klage der American Re entschied ein Gericht im Juni, die Behörden hätten damit ihre Kompetenz überschritten. Gegen das Urteil legte der US-Staat vor dem Obersten Gerichtshof Pennsylvanias Berufung ein. Noch vor einem Urteil entschloss sich die United National nach eigenen Angaben, den Geschäftsvorgang abzubrechen. Das Geschäft hätte ein Volumen von 350 Mill. $ gehabt.



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