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Einzelhandel unter Druck

New Yorks Aktienmärkte eröffnen gemischt. Während der Dow Jones Index nach der Eröffnungsglocke in die Gewinnzone startet, dreht der Nasdaq Index ins Minus. Die Gewinnwarnung von Inktomi und anderer Unternehmen belasten das Technologiesegment in den ersten Handelsminuten. Zur Zeit pendelt das Börsenbarometer zwischen Gewinn- und Verlustzone.

Merrill Lynchs Warnung, die Zinssenkung der Fed habe bei den Technologiewerten zwar zu kräftigen Kursgewinnen gesorgt, werde kurzfristig aber nichts an der trüben Ertragssituation des Sektors ändern, belastet den Sektor. Erst in sechs bis zwölf Monaten werde sich die Zinssenkung und die damit niedrigeren Finanzierungs- und Investitionskosten der Unternehmen auf die Ertragssituation der High-Techs auswirken.



Die Analysten empfehlen Anlegern Aktien von Software-, Speichertechnologie- und Glasfaserhersteller im Auge zu behalten und bei kurzfristigen Kurssteigerungen Gewinne einzulösen.



Wal

-Mart setzt den Einzelhandelssektor am Morgen mit enttäuschenden Umsatzzahlen aus dem Weihnachtsgeschäft unter Druck. Der größte US-Einzelhändler konnte seinen Einnahmen in diesem Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr nur um 0,3 Prozent steigern. Analysten hatten dagegen mit einem Umsatzanstieg von 1,5 bis 2,5 Prozent gerechnet. Ebenfalls belastend wirken sich die Nachrichten von Tiffanys und Ann Taylor auf den Sektor aus.



Auch das bekannte Schmuckgeschäft auf der 5th Avenue konnte in der gabenfrohen Zeit nicht so viele Preziosen verkaufen wie ursprünglich erwartet. Ebenfalls vorgewarnt sind Anleger und Investoren bei AnnTaylor. Die Bekleidungskette werde nur das untere Ende der die Umsatzerwartungen erfüllen können. Amerikas beliebteste Wäsche- und Dessous-Kette Victoria Secret musste im Dezember sogar im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang von drei Prozent hinnehmen.

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